Seniorengottesdienst mit Apostel Schulz

Am 23. Juli diente Apostel Dirk Schulz den Senioren des Bezirks Hamburg-Süd in der Gemeinde Nordheide (Buchholz i.d. Nordheide), um sie zu stärken und zu erfreuen. Schon mit dem Eingangslied Nr. 258 wurde deutlich mit Herz und Mund besungen, was der liebe Gott für uns ist.

Als Bibelwort diente Psalm 103,2–4: "Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit".

Nach dem Chorvortrag "Heimat, Heimat glanzumflossen" führte Apostel Schulz aus, dass dieser Psalm von David verfasst sei, der hier deutlich macht, dass man die Wohltaten Gottes nicht vergessen möge. Die Wohltaten begründet er damit: "Der dir alle deine Sünde vergibt" – wirklich alle. Unsererseits bedarf es der Einsicht und Buße. Dann vergibt Gott und löscht alles aus. 

Dann heißt es weiter im Psalm, er "heilet alle deine Gebrechen". Das sind nicht nur körperliche Verletzungen, auch Enttäuschungen, Kummer im Herzen oder der Verlust eines Menschen.

Und im dritten Punkt erwähnt der Psalmist: "Der dein Leben vom Verderben erlöst." Das bedeutet, ewig leben zu können.

Schließlich heißt es: "Der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit." Darin zeigt sich die allumfassende Liebe Gottes, der uns auf ewig bei sich haben möchte. Deshalb halten wir an ihm fest, glauben an ihn und schenken ihm unser Vertrauen.

Hirte Hoop sprach im Mitdienen das Loben an. Er erwähnte, Gott zu loben, indem wir uns bewusst machen, was wir sein dürfen, was er mit uns vorhat und was wir alles von ihm empfangen haben. Das mögen wir nicht vergessen. 

Im Weiteren bat Apostel Schulz darum – wenn wir wieder in unseren Gemeinden sind –, dass es spürbar sein möge, mit Gotteslob und gegenseitigem Lob eine Atmosphäre der Freundlichkeit und Liebe zu schaffen.

Nach einer einleitenden Vorbereitung auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl sang die Gemeinde aus dem Lied 222: "Preiset Gott, denn Gott ist Liebe". Dieses Lied wurde majestätisch gesungen. Doch beim ergänzenden Lied 275: "Lasst uns fröhlich Lieder singen" zog der Organist, Stammapostel i. R. Leber, wirklich alle Register – mit Schwung und aus allen Kehlen wurde der Lobpreis Gottes zum Ausdruck gebracht.

Zur Verabschiedung ließ sich Apostel Schulz viel Zeit. Auch konnten sich die Geschwister im Nebenraum an Kaffee, Kuchen und weiteren Leckerbissen stärken.